[ person ]
Name: Michael
Ausgangsort: Regensburg
E-Mail: M.Decker@Inspire-Mind.de

[ philosophie ]
Ich beobachte, warte, probiere, suche und finde den Moment. Dabei arbeite ich gerne direkt mit Menschen zusammen. Zwei Dinge sind mir immer sehr wichtig: Es muss Spaß machen und zwar jedem! Auch Ideen und Experimente sind herzlichst erwünscht. Und: Es sollen Bilder mit Seele entstehen.

[ gutes bild ]
Was ein gutes Bild ist, kann schwerlich definiert werden und hängt vom Betrachter des Bildes ab. Für mich muss ein gutes Bild nicht technisch einwandfrei sein, darf rauschen, darf verschwommen sein, aber dies muss zum Wesentlichen des Bildes führen:

Atmosphäre... Stimmung...

[ einsatz ]
Der Einsatz für meine Photographie ist groß und führt immer wieder zu Kopfschütteln, so wie es meistens ist, wenn jemand eine Sache mit großem Einsatz betreibt.

Egal ob ich mehrere Kilometer im Laufmarsch auf einer Hochzeit zurücklege, damit ich auch immer an die interessantesten Ort komme; stundenlang warte, bis ich ein einziges Bild anfertigen kann; mich spontan in einem Dom vor einer Führung zu Boden lege, damit ich dessen Decke einfangen kann; mich in Posen verrenkte und einen starren Hals bekomme, aber dafür eine interessante Perspektive habe oder wenn ich einfach den ganzen Tag gut 20 Kilo Ausrüstung auf dem Rücken trage, damit ich von morgens bis in die Nacht hinein photographieren kann; so kommt es mir einfach darauf an, Spaß zu haben und dabei gute Photographien anzufertigen.

[ studio ]
Zwar besitze ich nicht mehr die Möglichkeit der Studios der Lichtschmiede München, aber dafür kann ich selbst mit meinen Blitzen sämtliche Räumlichkeiten in Studios umwandeln.

[ akt ]
Nackt ist nicht gleich Akt, und Akt ist nicht gleicht nackt! Akt und Enthüllung gehören zusammen, dennoch ist das Bild einer nackten Person nicht gleich ein Akt-Bild. Und umgekehrt muss auch ein Akt-Bild nicht ein Bild einer nackten Person sein. Dies ist für mich wichtig.

Sehr essenziell für Akt-Bilder ist auch das Vertrauen, welches das Model zum Photographen haben muss, da das Model den Photographen in einen sonst sehr geschützten und intimen Bereich treten lässt. Denn nur so können schöne Lichtbilder entstehen, die einen freien und ungezwungenen Charakter haben.

[ larp-photographie ]
Was meine grundsätzliche Philosophie ist, ist bei der LARP-Photographie unabdingbar:

Es gilt, den Weg des Geistes zu gehen. Man darf nicht stören, nicht ablenken, also nirgendwo in Erscheinung treten und das Spiel unterbrechen. Aber dennoch muss man überall dort sein, wo es gerade Quellen für interessante Photographien gibt. Und jederzeit muss man auch aufhören können, denn das Spiel geht vor das Bild!

Diesen Spagat habe ich wohl bisher immer gemeistert. Auf allen Conventions (Cons) habe ich bisher durchwegs positive Resonanzen von Spielern und Spielleitung (Orga) erfahren. Mehrfach durfte ich das Lob hören, dass man mich nicht wirklich, teilweise weniger als die Orga selbst, wahrgenommen hatte. Und dies selbst schon auf Cons, die nur innerhalb eines kleinen Hauses gespielt haben.

Das Besondere an Cons ist für mich die stetige Entwicklung der Szenen und die Natürlichkeit der Personen, die ich ablichten darf. Auch meine "Nicht-Anwesenheit" hat einen besonderen Reiz für mich. Ebenso gehören dazu persönlicher Einsatz (direkte Zusammenarbeit mit der Orga, mehrere Kilometer Laufmarsch pro Tag, fast 24 h Bereitschaft), Anpassung (also kein neon-gelbes Nike-Shirt) und Zurückhaltung (lieber sich einmal entfernen, statt zu stören).

Wenn jemand mich auf einen Con einladen mag, so freue ich mich darüber sehr. Einfach eine E-Mail an M.Decker@Inspire-Mind.de schreiben. Meine größte Einschränkung ist, dass ich kein eigenes Zelt habe und kein Auto besitze, aber dies lässt sich erfahrungsgemäß immer regeln.

Wenn sich nun jemand fragt, was LARP eigentlich bedeutet, dann lade ich ihn ein, den Wikipedia-Artikel Live Action Role Playing und den weiterführenden Link zu lesen.

Ausstellungen

hazy perception [ hazy perception ]
wahrnehmung unter bewegung

vernissage: 1. november 2008 - 11:00
ausstellung: 1. november - 5. dezember 2008 - täglich: 10:00 - 01:00
ort: steinheil 16 - 80333 münchen, steinheilstr. 16 - nähe u2 "theresienstr."

streife umher
lass dich treiben
dem moment dich hingebend
die zeit betrachtend

eine vierzehn teilige serie.
fotografien unter dem einfluss
von zeit und bewegung.

virtuelle galerie